Handbuch
Der Weg vom leeren Formular zum Bericht, Schritt für Schritt. Für die Methode dahinter siehe Regelwerk und Methodik, für die Rechtsgrundlagen Grundlagen und Vorlagen.
Einstieg
Das UVP-Screening beantwortet in der frühen Projektphase drei Fragen: Untersteht das Vorhaben der Umweltverträglichkeitsprüfung? Welche der neun Schutzgüter sind am Standort relevant? Was gehört ins Pflichtenheft der Voruntersuchung? Es ersetzt keine Hauptuntersuchung durch ein Umweltbüro, aber es liefert die belegte Ausgangslage dafür.
Die Seitenleiste links ordnet alles: unter Arbeiten das Screening selbst, die eigenen Fälle und die offenen Prüfpunkte; unter Hilfsmittel Assistent, Rechtsprechung, Schwellenwerte und Kantone; unter Wissen die Erklärseiten, die rechts im Vorschaufenster aufgehen, ohne das laufende Screening zu verlassen; unter Verwaltung Word-Vorlage, Schnittstelle und Einstellungen. Die Leiste lässt sich mit dem Pfeil oben einklappen.
Ohne Konto sind alle Nachschlageseiten offen. Für ein Screening braucht es ein kostenloses Konto; wie viele Screenings pro Monat möglich sind, hängt vom Plan ab (siehe Konto, Abo und Limits).
1. Eingabe
Projekt und Vorhaben
- Projekttitel und Vorhabenstyp wählen. Der Typ bestimmt die UVPV-Schwelle und die typspezifischen Prüfaspekte. Passt keiner, «Sonstiges Vorhaben» wählen; die Pflicht wird dann als Einzelfall ausgewiesen.
- Bei Typen mit verifizierter Schwelle erscheint ein Feld für die massgebende Grösse (Parkfelder, Verkaufsfläche, Abbauvolumen, Leistung). Sofort nach der Eingabe zeigt das Formular JA, NEIN oder GRENZFALL mit der Anhang-Ziffer. Bei Grenzfällen und bei Typen ohne Schwelle steht die Einzelfallprüfung durch die kantonale UVP-Stelle an.
- Beschreibung: Betrieb, Verkehr, Emissionen, Bauphasen, Etappierung. Je konkreter, desto gezielter die Beurteilung. Die Beschreibung ist Datenmaterial für die KI, keine Weisung.
- Verfahrensstufe: Voruntersuchung (Standard) oder Hauptuntersuchung; sie steuert die Abklärungstiefe der Texte.
Standort
- Gemeinde eingeben und «Karte» drücken: die Karte zoomt dorthin. Kanton kontrollieren; er bestimmt, welches kantonale Verfahrensrecht und welche kantonalen Geodienste einfliessen.
- Auf der Karte den Referenzpunkt setzen. Die Koordinaten (LV95) erscheinen unter der Karte und lassen sich auch direkt eintippen.
- Optional einen Perimeter zeichnen oder als KML oder DXF hochladen. Mit Perimeter werden die Bundes-Layer flächig geprüft, inklusive Anteilen; ÖREB und kantonale Dienste bleiben am Referenzpunkt. Die Fläche wird aus dem Polygon berechnet.
Unterlagen
Bis zu drei Dokumente (PDF, Word, Text) lassen sich hochladen. Der Volltext geht mit ins Screening, serverseitig auf ein Zeichenbudget gekürzt und nach Relevanz gewichtet. Was eingeflossen ist, steht später unter «Grundlagen» im Ergebnis. Unterlagen werden nicht dauerhaft gespeichert; der Tiefenbericht sieht sie nicht mehr.
Start
«Screening starten» fragt die Geodaten ab und lässt die KI beurteilen, zusammen 30 bis 60 Sekunden. Solange das läuft, die Seite nicht verlassen. Das Formular bleibt im Browser-Tab gespeichert; ein Wechsel auf eine Seite der Leiste verliert keine Eingabe.
2. Relevanzmatrix
Oben stehen UVP-Pflicht, Triage-Hinweis und die Zählung relevant / eventuell / nicht relevant. Darunter die neun Schutzgüter, jedes mit Einstufung, massgebendem Kriterium und Begründung.
- Konfidenz: «Regel» heisst, das Regelwerk hat die Stufe aus einem Befund gesetzt oder angehoben; «KI» heisst, das Modell hat eingeschätzt, ohne dass eine Regel griff; «manuell» heisst, jemand hat überstimmt. Platzhalter («nicht beurteilt») sind als solche markiert.
- Herleitung: Je Schutzgut aufklappbar, Schritt für Schritt: Befund, Regel mit Rechtsgrundlage, KI-Überlegung. Was hier steht, steht auch im Bericht.
- Anpassen: Jede Einstufung kann geändert werden. Die Begründung ist Pflicht (mindestens 15 Zeichen) und erscheint im Bericht als manuelle Anpassung mit Datum. Nicht überstimmbare Regeln gibt es dort, wo das Recht keinen Spielraum lässt; die Seite Regelwerk zeigt, welche.
- Quellenprotokoll: Welche Quelle mit welchem Ergebnis geprüft wurde: Treffer, kein Eintrag, nicht prüfbar. «Nicht prüfbar» ist keine Entwarnung; diese Themen sind von Hand zu prüfen.
- Grundlagen: Regelwerk-Version, Abfragemodus, Anzahl geprüfter und ausgefallener Layer, ÖREB-Status, eingeflossene Unterlagen.
- Weitere Angaben zum Vorhaben (Eingabe, optional): Bauten und Flächen, Betriebszeiten, Arbeitsplätze, Etappierung, Realisierungshorizont, geprüfte Varianten, Standortgebundenheit, Bedürfnisnachweis (UVB-Kapitel 4.1 bis 4.3); Parkfelder, Fahrten, Anlieferungen, Besuchende (Verkehr); Wärmeträger, Wärme- und Strombedarf (Energie und Klima); Bauzeit, Baustellenfläche, Aushub, Abstand zu lärmempfindlichen Räumen, Bautransporte (Bauphase); Entscheidbaum zur Änderung einer bestehenden Anlage. Alles fliesst ohne KI in die folgenden Analysen und als Fakten in die KI-Schritte.
- Verkehr: Verkehrserzeugung aus Parkfeldern (Erfahrungswert je Vorhabenstyp) oder eingegebenen Fahrten, Bandbreite ±30 %, Einordnung an den Schwellen (SN 640 281: 300 Parkfelder oder 1500 Fahrten; Richtplan ZH: 3000 Fahrten an 100 Tagen; BS: 2000 Fahrten), Vorbelastung aus Lärm-ES und ÖV-Güteklasse, Empfehlungen für Prognose, Sensitivität, Controlling und Beilagen. Das Verkehrsgutachten ersetzt es nicht.
- Klima (BAFU-Methode 2025): Grössenordnung der Treibhausgase nach Scope 1 bis 3, getrennt nach Betrieb (Wärme, Strom, Verkehr) und Bau (Erstellung, Aushub, Transporte), mit den verwendeten Richtwerten (KBOB, HBEFA) und je Posten dem Vorgehen nach Tabelle 1 der Methode (Scope 1 berechnen, Scope 2 über Massnahmen, Scope 3 fakultativ). Die Einstufung gering, mittel, hoch ist eine Orientierung des Werkzeugs; die BAFU-Methode kennt keine Erheblichkeitsschwelle. Dazu die emissionsrelevanten Prozesse je Anlagetyp mit Systemgrenze (Anhang A1), die Instrumente der Betriebsphase (Emissionshandel, Verminderungsverpflichtung, Netto-Null-Fahrplan), der Hinweis, was die Behörde verfügen kann (Kapitel 1.4), die Checkliste, Synergien mit anderen Bereichen und bei Relevanz eine eigene Pflichtenheft-Zeile Klima mit den Bilanzierungswerkzeugen nach Anhang A5. Die Standardmassnahmen KLI-M-1 bis 7 (Mitigation) und KLI-A-1 bis 8 (Anpassung) stehen mit amtlicher Nummer im Schritt Massnahmen unter «Klima (BAFU 2025)».
- Bauphase und Umweltbaubegleitung: Massnahmenstufe A oder B der Baurichtlinie Luft (Tab. 2: Dauer, Fläche, Kubatur je Lageklasse), Massnahmenstufe A, B oder C der Baulärm-Richtlinie (Tab. 3 und 4 nach Empfindlichkeitsstufe und Dauer, Abstand 600 m, Verschärfung bei Nachtarbeit), Schnelltest Bautransporte, Entsorgungskonzept ab 200 m³ (Art. 16 VVEA), bodenkundliche Baubegleitung bei FFF oder grossen Flächen, Umweltbaubegleitung nach SN 640 610a mit Pflichtenheft-Entwurf. In der Prüfliste als Gruppe F.
- Änderung einer bestehenden Anlage: Entscheidbaum nach Berner Arbeitshilfe und Art. 2 UVPV (Werterhaltung, bisher UVP-pflichtig, wesentlich, Schwellenwert neu erreicht) mit Ergebnis und Hinweis, dass die UVP die Gesamtanlage betrifft.
- Massnahmen nach Berner Tabelle 1: Jede Massnahme trägt eine Nummer je Umweltbereich (Lu-1, Lä-1, GW-1, …), die Art nach Art. 18 Abs. 1ter NHG (Vermeidung, Verminderung, Schutz, Wiederherstellung, Ersatz, Ausgleich), vorgesehen oder weitergehend, Lokalisierung, Zuständigkeit, Zeitpunkt, Grundeigentümer-Zustimmung, Erfolgskontrolle und Unterhalt, dazu nach dem BAFU/KVU-Bericht «Weiterentwicklung der UVP» (2024, F1/F2) die langfristige Sicherung: Sicherungsform (Auflage, Grundbuch, Dienstbarkeit, Vertrag, Nutzungsplanung), Art und Dauer, Periodizität und Zielwert der Erfolgskontrolle, Korrekturmassnahme. Fehlt eine Angabe, setzt das Werkzeug einen Vorschlag (Ersatz und Wiederherstellung ins Grundbuch, Betriebsvorgaben als Auflage). Im Word als Übersichtstabelle, Sicherungsbilanz und Massnahmenblätter im Anhang.
- Verfahrensfahrplan (Schritt 4): Schritte, Akteure und Fristen des UVP-Verfahrens aus dem kantonalen Verfahrensrecht (ZH: § 6 EV UVP zwei und drei Monate, Auflagen 20 oder 60 und 30 Tage; BE: Fachstellen und AUE je 30 Tage; GR: zwei und vier Monate, 30 Tage) mit Richtwert der Gesamtdauer, dazu die vorausgefüllten Publikationstexte: Mustertext der 1. Auflage nach Zürcher Merkblatt und Bekanntmachung der UVP-Ergebnisse nach Berner Muster C-2.2.
- Beilagen zum Gesuch (Schritt 4): Checkliste der einzureichenden Unterlagen (Situationsplan, Pläne, Verkehrsgutachten, Lärmgutachten, hydrogeologisches Gutachten, Rodungsgesuch, StFV-Kurzbericht, Entsorgungskonzept, UBB-Pflichtenheft und weitere), aus Vorhabenstyp, Matrix, Bewilligungs-Radar, Verkehr und Bauphase abgeleitet; hochgeladene Unterlagen werden dem Namen nach als «vorhanden» erkannt.
- Zielkonflikte zwischen Umweltbereichen: Gegensätzliche Umweltinteressen, die der UVB transparent auflösen muss (Landschaft gegen erneuerbare Energie, Boden gegen Wald, Lärm gegen Verdichtung, Klima gegen Ortsbild, Grundwasser gegen Rohstoffversorgung, Vernetzung gegen Erschliessung), mit Abwägungshinweis, Rechtsgrundlage und Urteilen aus der eigenen Sammlung.
- Weitere Umweltbereiche: Ein Umweltverträglichkeitsbericht behandelt jeden Umweltbereich oder begründet sein Weglassen. Neben den neun Schutzgütern zeigt das Screening die übrigen Bereiche nach UVP-Handbuch (nichtionisierende Strahlung, Abwasser, Abfälle, Störfall, Kulturgüter, Licht, Fruchtfolgeflächen, Klima und weitere) mit Status «relevant», «zu prüfen» oder «nicht relevant, weil …», aus Befunden und Vorhabenstyp abgeleitet, ohne KI.
- Bewilligungs-Radar: Welche Spezial- und Ausnahmebewilligungen das Vorhaben voraussichtlich braucht (Rodung, Gewässerschutz, NHG, Altlasten, Störfall, Bauen ausserhalb der Bauzone, Deponie, Abbau), mit Rechtsgrundlage, Behörde und Auslöser. «Wahrscheinlich» heisst: Auslöser belegt; «zu prüfen»: plausibel, nicht belegt.
- Pflichtenheft und Art. 8a UVPV: Ob die Voruntersuchung voraussichtlich als Bericht genügt, und je relevantem Schutzgut ein Vorschlag für Methode, Perimeter und Zeithorizont der Hauptuntersuchung (Art. 8 Abs. 1 lit. b UVPV), aus BAFU-Vollzugshilfen; mit der Umweltschutzfachstelle festzulegen.
- Gegenprüfung: Ein zweiter KI-Durchgang aus Sicht der Umweltfachstelle sucht Widersprüche, Lücken und fehlende Rechtsgrundlagen und schliesst mit einem Gesamturteil in der Formulierung der Fachstellen (umweltverträglich, mit Anträgen, nicht umweltverträglich). Ein Aufruf, am Fall gespeichert, jederzeit neu erzeugbar.
- Rechtsprechung: Der Link führt in die Urteilssammlung, vorbelegt mit dem Vorhabenstyp.
3. Massnahmen
Für jedes relevante oder eventuell relevante Schutzgut schlägt das Werkzeug Massnahmen vor: Standardmassnahmen aus dem Katalog des Vorhabenstyps und projektspezifische aus der Beschreibung, jeweils mit Typ (Vermeidung, Verminderung, Ausgleich), Kosten- und Umsetzbarkeitseinschätzung. Wo vorhanden, sind die sechs W (wer, was, wann, wo, weshalb, wie lange) und die Wirkungskontrolle ausgefüllt, angelehnt an die KVU-Checkliste. Dazu kommen Optimierungshinweise zur Raumempfindlichkeit des Standorts.
4. Bericht
- Voruntersuchung und Pflichtenheft (Word): Kurzfassung mit Projektangaben, Standort, Relevanzmatrix, Herleitung, Quellenprotokoll, Massnahmen und Grundlagen. Kostenlos.
- UVP-Prüfliste (Word): Verfahrens- und Vollständigkeitspunkte aus Bund, Vorhabenstyp und Kanton, dazu die Fragen der Umweltschutzfachstellen (Zürcher Wegleitung, Berner Arbeitshilfe) und der Bewilligungs-Radar, je mit Belegstatus. Was das Screening nicht belegen kann, steht auf «offen». Kostenlos.
- Voruntersuchungsbericht mit Pflichtenheft (Word): Das Dokument, das die Umweltschutzfachstelle zur Stellungnahme erhält (Arbeitshilfe Bern, Anhang B-1): Aufbau wie ein UVB mit Zusammenfassung und Antrag, Verfahren mit Fahrplan und Bewilligungs-Radar, Standort, Vorhaben, Relevanz je Umweltbereich, Pflichtenheft mit Methode, Perimeter und Zeitrahmen, Zielkonflikte, Beilagen. Ohne KI-Fliesstext, kostenlos.
- Umweltnotiz (Word): Für Vorhaben ohne UVP-Pflicht oder im Grenzfall. Bericht zu den Umweltauswirkungen nach Art. 46 USG in verkürztem UVB-Aufbau, wie ihn die Zürcher Wegleitung für grosse, nicht UVP-pflichtige Vorhaben empfiehlt: Anlass, Vorhaben und Standort, Umweltbereiche, Massnahmen, Bewilligungen und Beilagen, Schlussfolgerung. Kostenlos.
- Ausführlicher Bericht (Word): Tiefenbericht in der Gliederung des UVP-Handbuchs (Kapitel 0 Zusammenfassung bis 10 Anhang, nach grEIE): Zusammenfassung mit Spezialbewilligungen und Art. 8a, Verfahren mit Bewilligungs-Radar, Standort, Vorhaben, Übersicht aller Umweltbereiche, Detailkapitel je relevantem Schutzgut mit der Kapitelnummer des UVB (Ausgangszustand, Auswirkungen Bau und Betrieb, Beurteilung, Untersuchungsbedarf), Bauphase, Pflichtenheft mit Methode, Perimeter und Zeithorizont, Massnahmen mit nummerierter Übersichtstabelle, Schlussfolgerungen, Anhang mit Rechtsprechung, Quellen und Abfrageprotokoll. Mehrere KI-Aufrufe, deshalb im Abo.
- Word-Vorlage: Mit Abo stehen Logo, Firma und Adresse aus der Vorlage in Kopfzeile und Deckblatt aller drei Dokumente. Die Vorlage wird unter Verwaltung → Word-Vorlage gepflegt.
- PDF: über die Druckansicht des Browsers; die Seite blendet dabei Leiste und Bedienelemente aus.
«Neues Screening (zum Anfang)» setzt Ergebnis und Formular zurück. Der Fall bleibt unter Projekte (Verwaltung). Die Seitenleiste führt mit 01 Screening, 02 Voruntersuchung und 03 Bericht und Verfahren durch den offenen Fall; ohne offenen Fall lädt sie den zuletzt geöffneten oder führt zu Projekte.
Projekte und offene Prüfpunkte
Projekte listet alle Fälle des Kontos, neueste zuerst, mit Status und direktem Word-Export. «Ansehen» öffnet den Fall in der Relevanzmatrix; von dort sind Anpassen, Gegenprüfung und Tiefenbericht möglich. «Löschen» entfernt Projektangaben und Ergebnisse endgültig; ein anonymisierter Eintrag bleibt für das Monatskontingent.
Offene Prüfpunkte sammelt fallübergreifend, was die Prüfliste als offen oder nur teilweise belegt führt. Der rote Zähler in der Leiste zeigt die offenen Pflichtpunkte. Es gibt kein Abhaken: ein Punkt gilt als belegt, sobald das Screening dafür einen Befund hat, etwa nach einer Anpassung mit Begründung oder einer Gegenprüfung.
Hilfsmittel
- Assistent (Abo): Beantwortet Fragen zum Werkzeug, zur UVP-Pflicht, zum Regelwerk und zu den Kantonen. Ist ein Screening offen, kennt er dessen Stand: Vorhaben, Standort, Matrix, Befunde, Gegenprüfung. Er nennt nur Schwellen, Regeln und Fachstellen, die im Werkzeug hinterlegt sind, und erfindet keine Urteile. Antworten sind vor der Verwendung zu prüfen.
- UVP-Rechtsprechung: Eigene Zusammenfassungen amtlicher Bundesgerichtsurteile, filterbar nach Vorhabenstyp, Schutzgut, Kanton und Verfahrensrecht, mit Link zum Volltext.
- Schwellenwerte UVPV: Die Werte, mit denen das Formular rechnet, getrennt nach verifiziert und unverifiziert.
- Kantone und Fachstellen: Fachstelle, Erlass, Verfahren und Fristen für die hinterlegten Kantone.
- Feedback: Öffnet das Feedback-Fenster; Rückmeldungen zu falschen Befunden oder fehlenden Kantonen sind willkommen.
Konto, Abo und Limits
- Anmeldung per Magic-Link, kein Passwort. Das Konto gilt für UVP-Screening und Interessenabwägung gemeinsam.
- Ein Screening kostet KI-Budget; je Plan gilt ein Monatslimit. Ist es erreicht, meldet das Formular das beim Start.
- Im Abo: Tiefenbericht, Assistent, Word-Vorlage, Unterlagen-Upload. Abo und Rechnungen unter Einstellungen → Abo.
- API und MCP: eigene Schlüssel für die REST-Schnittstelle und den MCP-Server; dieselben Limits wie im Web.
Was das Werkzeug nicht tut
- Es entscheidet nicht über die UVP-Pflicht. Die Schwellenprüfung ist deterministisch, aber Anlageneinheit, Änderungen bestehender Anlagen und kantonale Besonderheiten braucht die zuständige Behörde.
- Es ersetzt keine Voruntersuchung durch ein Umweltbüro und keinen Umweltverträglichkeitsbericht. Es liefert die belegte Ausgangslage und den Entwurf des Pflichtenhefts.
- Es sieht nur, was die Geodienste liefern. Nicht prüfbare Quellen stehen im Quellenprotokoll; kantonale Daten sind nur für einzelne Kantone automatisch abrufbar.
- Die KI kann irren. Deshalb Herleitung, Konfidenz, Gegenprüfung und die Möglichkeit, jede Einstufung mit Begründung zu überstimmen.
Weiter: So funktioniert es · Regelwerk und Methodik · Grundlagen und Vorlagen